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Tauchen


Tauchen ist etwas ganz besonderes. Man dringt in eine völlig neue Welt ein, eine Welt die sich unter Wasser befindet. Deshalb kann man tauchen auch nur schwer mit schnorcheln oder schwimmen vergleichen. Unter Wasser bewegt man sich ganz anders und im Gegensatz zum Schnorcheln, kann man beim Tauchen um einiges länger unter Wasser bleiben und auch tiefer liegende Wasserwelten erkunden. Tauchen ist zu einer richtigen Trendsportart geworden, die viele in ihrer Freizeit ausüben. Einige haben das Hobby aber auch zum Beruf gemacht und sogar der Urlaub entsprechend gestaltet.

Die verschiedenen Arten des Tauchens

Für die meisten von uns ist Tauchen ein Sport und somit eine Freizeitbeschäftigung. Nur die wenigsten sind auch beruflich als Taucher unterwegs. Im Laufe der Zeit haben sich drei unterschiedliche Arten des Tauchens (genauer gesagt, des Sporttauchens) gebildet.

1. Schnorcheln:
Schnorcheln ist eine Sonderform des Apnoetauchens. Hierbei schwimmt der Taucher oder Schnorchler an der Wasseroberfläche. Nur für kurze Zeit taucht er ohne Atemgerät in die Tiefe. Ansonsten wird der Schnorchel zur Luftversorgung genutzt.

2. Apnoetauchen:
Unter Apnotauchen versteht man die älteste und zugleich ursprünglichste Form des Tauchens. Dabei wird der Atem angehalten und ohne weitere Hilfsmittel die Unterwasserwelt bewundert. Ein Apnotaucher ist i. d. R. nur mit einer ABC-Tauchausrüstung und einem Taucheranzug ausgestattet. Weitere Ausrüstung, wie eine Tauchflasche und Atemgerät gibt es nicht.

Apnoetauchen wurde in den 60igern u. a. durch den Film "Rausch der Tiefe" bekannt. Daraus ist ein richtiger Trend entstanden, bei dem es sogar Wettkämpfe gibt, wer z. B. am längsten unter Wasser bleiben kann, oder wer die weitesten Strecken taucht.

3. Gerätetauchen:
Die verbreiteste Form des Sporttauchens ist das sog. Gerätetauchen. Hierzu wird ein Druckluftgerät (Tauchflasche und Atemgerät) verwendet, die den Taucher mit Luft versorgt.

So ein Tauchgang ist zwar ein bisschen anstrengend, dennoch überwiegen Spaß und Abentauerlust. Innerhalb eines Jahres lassen sich mittlerweile über 1,7 Millionen Menschen als Gerätetaucher ausbilden.

4. Technisches Tauchen:
Das technischen Tauchen (auch technical diving oder TecDiving genannt) kann man als fortgeschrittene Form des Sporttauchens ansehen. Im Gegensatz zum "normalen" Gerätetauchen wird hier eine spezielle Tauchausrüstung eingesetzt, wie z. B. ein sog. Rebreather.

Gefahren beim Tauchen

Zwar ist tauchen eine sehr beliebte Freizeitbeschäftigen, sie birgt jedoch auch einige Risiken. Immerhin befindet sich der Mensch beim Tauchgang nicht in seiner gewohnten Umgebung, sondern unter Wasser. Ohne technische Hilfsmittel und einigen überlebenswichten Tipps (die man bei Tauchkursen lernt), kann man nicht lange überleben.

Zu den am häufigsten auftretenden Gefahren gehören:
  • Fehleinschätzung des eigenen Könnens
  • Dekompression, durch zu schnelles auftauchen
  • Barotraumen, durch einen mangelnden Druckausgleich beim Abtauchen
  • unkontrolliertes Handeln (z. B. durch eine Panikattacke)
  • Bewusstseinsverlust (z. B. durch einen Tiefenrausch)
  • technische Probleme
  • unkontrollierter Luftverlust (z. b. durch Beschädigung des Luftversorgungssystems)
  • Unterkühlung

Um diesen Risiken weitgehend vorzubeugen, ist ein vorheriger Tauchkurs pflicht. Hier lernt man lebenswichtige Verhaltensregeln und die eigenen Fähigkeiten einzuschätzen. Zudem sollte man nicht alleine tauchen.