Tauchen lernen

Viele von uns träumen davon die Unterwasserwelt unsicher zu machen. Die Einzigartigkeit des Meeres zu erleben und in eine friedvolle Welt einzutauchen.

Doch bevor es soweit ist, muss man erst einmal tauchen lernen. Den neben dem normalen Tauchen im Freibad, wo man nur ein paar Sekunden unter Wasser bleibt, ist ein richtiger Tauchgang mit Geräten noch etwas ganz anderes. Gerätetauchen muss man erstmal lernen. Den richtigen Umgang mit den Geräten, das Gefühl längere Zeit unter Wasser zu sein, sich in einem Element befinden, wo man eigentlich nicht hingehört.

Damit der Tauchgang nicht zum Risiko für das eigene Leben wird, ist ein Tauchkurs unerlässlich. Richtig tauchen lernen, dass ist das A und O, damit man das Taucherlebnis auch wirklich genießen kann.

Tauchkurse in der Tauchschule

In jedem Ort gibt es ein oder mehrere Tauchschulen, die Kurse anbieten. Gemeinsam mit einem professionellen Tauchlehrer kann man so tauchen lernen. Man lernt, wie man die Luftflasche bedient und warum ein Neo-Anzug so wichtig sein kann. Außerdem wird einem dort gezeigt, wie man sich Unterwasser unterhält.

Ein Tauchkurs ist der erste Schritt, um Tauchen zu lernen.

Eigene Vorraussetzungen

Bevor man sich aber auf die Suche nach einer Tauchschule macht, sollte man herausfinden, ob man wirklich bereit für einen Tauchgang ist.

Eine wichtige Voraussetzung ist z. B. das man sich im Wasser wohl fühlt. Wem Wasser hingegen eher Angst einjagt, für den wird ein Tauchgang wohl eher zum Alptraum werden.

Außerdem sollte man in einem guten gesundheitlichen Zustand sein. Ein Tauchgang kann immerhin mehrere Stunden andauern. Während der ganzen Zeit bewegt man sich mit den Beinen vorwärts. Wer krank ist, sollte mit dem Tauchkurs warten.

Man muss kein Leistungssportler sein, um tauchen zu können. Dennoch sollte ein gewisses Maß an Kondition vorhanden sein. Hat man das (noch) nicht, so sollten die Tauchgänge entsprechend angepasst werden. Dies vermeidet das Erschöpfungsrisiko, welches schlimme Folgen Unterwasser haben könnte.

Tauchtauglichkeitsuntersuchung

Bevor man den ersten Tauchgang unternimmt, wird jede Tauchschule eine sog. Tauchtauglichkeitsuntersuchung verlangen. Diese wird von einem Arzt durchgeführt. Dieser überprüft, im Gegensatz zur normalen Vorsorgeuntersuchung, die Ohren und andere Funktionen. Er will damit feststellen, ob der Körper mit dem ständigen Druckausgleich beim Tauchen zurrecht kommt.

Je nach Arzt wird auch ein EKG und ein Lungenfunktionstest durchgeführt. Des Weiteren werden Vorerkrankungen besprochen, ob diese sich negativ auf den Tauchwunsch äußern könnten.

Die Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM) hat hierzu einen Leitfaden herausgebracht, wo auf Fragen zur Tauchtauglichkeitsuntersuchung eingegangen wird. Den Leitfaden gibt es hier. Die Liste enthält auch eine Ansammlung von Ärzten, die eine solche Untersuchung durchführen. Denn nicht jeder Arzt darf die Tauchtauglichkeit ausstellen.

Tauchern lernen - aber wo?

Viele stehen zu Beginn vor der Herausforderung den Tauchschein Zuhause vor Ort zu machen oder im Urlaub. Urlaubsorte, wo man tauchen lernen kann, gibt es wie Sand am Meer - wobei Sand hier schon das richtige Stichwort ist ;-)

Wer während seines Urlaubs nicht lernen möchte, sondern sofort den ersten richtigen Tauchgang machen möchte, der sollte sich für einen Kurs vor Ort entscheiden. Angebote gibt es hier genug. Wie gesagt, quasi jeder größere Ort hat eine Tauchschule oder einen Tauchverein, wo man einen Kurs mitmachen kann. Der Tauchgang selbst erfolgt hier zwar meist in einem See vor Ort oder im Schwimmbad.

Beides, tauchen lernen im Urlaub oder vor Ort hat seine Vor- aber auch Nachteile. Letztlich entscheidet aber jeder selbst, wie und wo das erste Mal ins kühle Nass springen möchte.